Fachbereichsleiter

Dr. rer. nat. Fritz Cotta
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Fachbereich: Biosolar
Das Arbeitsgebiet des Fachbereiches GICON-Biosolar besteht in der Entwicklung einer effektiven Technologie, mittels derer biologische Systeme auf Basis solarer Energie aufgebaut und technisch nutzbar gemacht werden können. Als biologisches System werden derzeit Mikroalgen untersucht, die mit hoher Effektivität CO2 binden und damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Energie- und Stoffwirtschaft leisten können.
Mit dem Versuchsstand „Tannenbaum“ (Abb.1 und 2) auf dem Gelände der Hochschule Anhalt in Köthen erfolgt derzeit die Umsetzung eines neuartigen und innovativen Reaktorkonzepts in die Praxis. Erste Versuchsergebnisse sind vielversprechend und Basis der Mikroalgenplattform (bestehend aus 4 Reaktoren), welche 2012 errichtet wird.
Neben der technischen Entwicklung des „Tannenbaum“-Reaktors werden (zukünftig) Forschungsprojekte bearbeitet, deren Konzepte vor allem die Kopplung von Mikroalgentechnologie mit Themen der Fachbereiche Bioenergie und Informatik zum Inhalt haben. Weiterhin wird eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern (Universitäten, Hochschulen) angestrebt, um die gesteckten Ziele erreichen zu können.
Aufgrund der guten, internen Vernetzung der GICON-Fachbereiche, können wir interessierten Kunden folgendes Leistungsspektrum im Rahmen von Engineering und Anlagenlieferungen anbieten:

- Photobioreaktor im Betrieb

- Außenansicht der Anlage
Dienstleistungen
- Beratung zum Reaktorsystem
- Auslegung und Anlagenplanung auf Basis von GICON oder Kundenreaktoren
- Durchführung von Versuchen
Mögliche Einsatzgebiete des GICON-Photobioreaktors
- Screening verschiedener Algen/photoautotropher Organismen
- Isolierung von Wertstoffen (Lipide, Proteine, Farbstoffe)
- Reinigung von Abwässern und CO2-haltigen Abgasen (z.B. Biogas, Rauchgase)
Konstruktive Vorteile des GICON-Photobioreaktors
- Variables Volumen und Geometrie möglich (damit für Forschung, Technika und industrielle Anwendungen einsetzbar)
- Einsatz schmutzabweisender und leicht zu reinigenden, flexiblen, tubulären Systemen
- Temperierung des transluzenten Doppelschlauchsystems möglich
- Leichte und platzsparende Bauweise
- Energiesparender Betrieb durch Einsatz von Pulstechnologie









