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Abschluss der Sanierungsmaßnahme Altablagerung ‚ehemalige Deponie Otto-Schott-Platz’ in Jena
GICON als Planer und Bauüberwacher
Eine der aufwendigsten Sanierungsmaßnahmen in Thüringen gilt nach Jahren der Planung und Realisierung als abgeschlossen. Im Beisein des Thüringer Umweltministers Herrn Jürgen Reinholz und des Jenaer Oberbürgermeisters Herrn Dr. Albrecht Schröter wurden die mehrjährigen Sanierungsarbeiten an der Altablagerung auf dem Jenaer Forst mit einem feierlichen Festakt in der Villa SCHOTT in Jena am 6.10.2010 abgeschlossen.
Der Bereich Sanierungsmanagement/Flächenrecycling der GICON – Großmann Ingenieur Consult GmbH war durch den Maßnahmeträger, die SCHOTT JENAer GLAS GmbH, in das Projekt als Planer und Bauüberwacher eingebunden.
Die Sanierung der ehemaligen Deponie erfolgte mit den Zielstellungen, mögliche Gefahrenlagen für Menschen durch direkten Kontakt mit dem belasteten Bodenmaterial (Deponat) abzuwehren. Ebenso sollte eine Versickerung von Schadstoffe der Deponie ins Grundwasser vermieden und die Standsicherheit des Deponiekörpers durch Abflachung der Böschungen wieder hergestellt werden.
Nach umfangreichen Voruntersuchungen und einer den Gesamtkontext der Altlastensanierung bei SCHOTT beachtenden qualifizierten Planung wurden die Sanierungsarbeiten im Juli 2006 begonnen. Dabei wurden die hier zwischen 1957 und 1982 auf 2,5 h abgelagerten ca. 100.000 m³ Abfälle wie Glasbruch, Bauschutt, ölhaltige Glasschlämme, Kratzteer und Asche standsicher profiliert, mit einer qualifizierten Oberflächenabdeckung gesichert und der Standort nachfolgend bepflanzt.
Die Umweltgefahren sind damit beseitigt und das Gelände der ehemaligen Deponie soll in naher Zukunft in ein Naturerlebniszentrum umgewandelt werden.









