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Gefahrenbeseitigung erfolgreich abgeschlossen
Tanklagerrückbau auf dem Gelände der SUSTEC Schwarze Pumpe GmbH i. L.

Probenahme der Tankinhaltsstoffe

Ausgangssituation

Abheben des Tankdachs

Bergung der Tankinhaltsstoffe

Verflüssigung der Inhaltsstoffe

Rückbau des Tankmantels

Endzustand nach Abschluss der Gefahrlosmachung
Von Februar 2011 bis März 2012 erfolgte auf dem Gelände der SUSTEC Schwarze Pumpe GmbH i. L. die vollständige Bergung und Entsorgung der Tankinhaltstoffe sowie der Rückbau der Tanks. GICON wurde zunächst mit der Beprobung der Tankinhaltsstoffe, später auch mit Projektsteuerung, Planung und Begleitung der Maßnahmen zur Gefahrlosmachung beauftragt.
Die Entsorgung der aus den 9 Tanks, Rohrleitungen und sonstigen Anlagen anfallenden gefährlichen Abfälle stellte besonders hohe Ansprüche an Transport- und Entsorgungswege. Insgesamt wurden weit über 20.000 Tonnen gefährlicher Abfälle und mehr als 2.000 Tonnen Schrott einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Die gesamte Gefahrlosmachung des Tanklagers wurde trotz der anspruchsvollen Aufgabenstellung in einem Zeitraum von lediglich etwa einem Jahr erfolgreich und sicher realisiert.
Im ehemaligen DDR-Gaskombinat Schwarze Pumpe wurden bis nach der „politischen Wende“ mittels Braunkohlevergasung etwa 75 Prozent des in der DDR benötigten Gases produziert. Nach 1989 wurden große Teile der Anlagen stillgelegt und sukzessive zurückgebaut. Die Rückstände aus der Vergasung verblieben jedoch teilweise vor Ort. Ab Mitte der 1990er Jahre wurde begonnen, die Rückstände aus der Vergasung und weitere extern angenommene organische Abfälle zu Methanol aufzuarbeiten. Diese Versuche scheiterten jedoch und wurden mit Insolvenz von SUSTEC Ende 2009 beendet.
Auf dem Gelände der SUSTEC Schwarze Pumpe GmbH i. L. befanden sich zu Projektbeginn Anfang 2010 insgesamt noch 9 Tanks mit gefährlichen Inhaltsstoffen, von denen bis zu ihrer Gefahrlosmachung eine permanente Gefährdung aufgrund der brennbaren, explosionsgefährlichen und pyrophoren Eigenschaften der Inhaltsstoffe ausging.
Eine permanente Inertisierung aller Tankssysteme mittels Stickstoff war erforderlich, um Ex-Gefahren abzuwenden. Die Überwachung und fortwährende Inertisierung der Tanks war jedoch mit erheblichen technischen und finanziellen Aufwendungen verbunden, so dass eine Gefahrlosmachung der Tanks mittels vollständiger Beräumung und Entsorgung veranlasst wurde.








